Websiten unter der ...privat und unabhängig ... 2005 - 2020 J.Kampe Ausweich- Führungsstelle des MfNV in den Häusern 4 und 9 / Strausberg, Prötzeler Chaussee               Die Ausweich- Führungsstelle war in den Kellerräumen der Häu- ser 4 und 9 im Ministerium für Nationale Verteidigung vorberei- tet. Im Sprachgebrauch als K23/24 bezeichnet. Sie war schutz- technisch ausgebaut, nachrichtentechnisch von der Hauptnach- richtenzentrale vorbereitet und erschlossen. Vor der Indienststellung des OFZ (Operatives Führung Zern- trum) im Jahre 1980 hatte der OpD (Operative Diensthabende) und der DN (Diensthabender Nachrichten) und in weiteren Fä- llen andere Diensthabende des Ministeriums ihren Arbeitsplatz. Während der Durchführung von Stabsübungen, Stabstrainings und anderen Maßnahmen war die Führungsstelle voll belegt. Bis in die 1980er Jahre hinein diente sie als Arbeitsplatz für alle operativen Generale und Offiziere aus dem Ministerium und den Teilstreitkräften der NVA, die periodisch an der operatven Pla- nung der NVA arbeiteten. Über das unterirdische Gangsystem war die Führungsstelle mit dem OFZ begehbar. Von den Kellerräumen des Hauses 4 war der direkte Zugang zu den Arbeitsräumen des NVR (Nationaler Verteidigungsrat) im Haus 3 möglich. Schriftliche Informationen aus der Nachrichtenzentrale ür die Führungsstelle oder umge- kehrt  wurden über eine Rohrpostverbindung zugestellt. Die Zustellung über Melder durch das Gangsystem war möglich. Bei Auslösung höherer Stufen der Gefechtsbereitschaft, z.B. bei “GK” (Gefechtsbereitschaft bei Kriegsgefahr) wurde nicht nur die Hauptführungsstelle Harnekop, auch die AFüSt. belegt. Operative Gruppen verlegten nach außerhalb, z.B. nach Legniza zum Gefechtsstand der Vereinten Streitkräfte in der Westrich- tung und zu anderen Führungsstellen. Der OpD verblieb an seinem Arbeitsplatz im OFZ. Auszug aus dem Schema der Lage von Objekten im Ministerium für Nationale Verteidigung zugemauert nach der Wende 1990 Zugang zum OFZ und der Na.- Zentrale zur HFüSt. ...