Websiten unter der ...privat und unabhängig ... 2005 - 2020 J.Kampe RFN der Partei und RFN der NVA / RFN - Schmalband-Richtfunknetz Fakten und Dokumente zu den Richtfunknetzen im Bestand der Deutsche Post Das Richtfunknetz der Partei und der NVA, ein Thema aus der Zeit des Kalten Krieges. Persönlich  mit der Sicherstellung einer Endstelle konfrontiert waren Fragen zu System und Betriebsführung nicht erwünscht oder blieben unbeantwortet. In den Jahren nach der Wende (2011- … ) recherchiert, werden Strukturen, Technik, Betriebsführung, Netzübersichten usw. beleuchtet und bekannt. Nach der Wende war das eine Herausforderung, weil vielerseits Netze und bauliche Anlagen dem Ministerium für Staatssicherheit als Aufklärungs- und Horcheinrichtungen zugeordnet wurden. Die Recherchen führten zu ganz anderen Er- gebnissen, die hier in Auszügen wiedergegeben und ein allgemeines Bild vermitteln . Viel Neues werden Leser in dem Buch “Im Auftrag der Partei”, erschienen im Dezember 2019, Autoren  Patrick Wagner und Peter-Hermann Rentsch, auch nicht finden. Foto: Dispatscher der Überwachungsbereiche I - III, Anfang der 1970er Jahre Aktivitäten zur Weiternutzung des Richtfunknetzes 1990 (mit der Übergabe beider Netze an die Deutsche Post 1984 wird 1990 nur noch von einem Netz gesprochen) Kündigung aller Richtfunkkanäle u. Anrufmöglichkeiten durch die NVA bis zum 31.08.1990 Analyse Stand Nutzung RFN / Juli 1990 - Bezirks- und Kreisleitun- gen der Partei sowie die S9 - Objekte (Bezirkseinsatzleiltungen) sind abgeschaltet Anmerkung: Infolge der Abschaltung aller Bezirks- und Kreisleitungen der Partei ist die Mehrzahl der NVA- Dienststellen und die der Grenztruppen nicht mehr über Richtfunk erreichbar. Laut Aussage des Leiters ZfSB sind das 55 Objekte. Anmerkung: Infolge der Kündigung aller Kanäle durch die NVA bis zum 31.08.1990 wurde der Vorschlag unterbreitet 21 SVD- Kanäle (für verschlüsselten Betrieb) im Breitbandrichtfunknetz der Deutschen Post gegen Bezahlung bereitzustellen. Anmerkung: Aus der vorgeschlagenen Optimierung des Netzes in der Anlage 2 ergeben sich die zum Zeitpunkt 1990 eingesetzten Stückza- hlen an Technik im gesamten Netz. Schema Betriebsraum der Richtfunkendstelle 05S3 im Raum 211 der Nachrichtenzentrale MfNV (Ministerium für Nationale Verteidigung) Auszug aus dem Befehlsschema der Nachrichtenzentrale des MfNV mit der Darstellung eines Richtfunkkanales zum Generalstab der CVA (CSSR) Anmerkung: Der Installationsplan war für die Umsetzung der Geräte vom Haus 2 (MfNV) in den Raum 211 infolge der Verlegung der Nach-richtenzentrale in den Bunker erforderlich. Auszug aus einem Fernschreiben von Halle/S an das Funkamt Leip- zig zur Abschaltung von Richtfunkstrecken zu Bezirksleitung Halle und Kreisleitungen der Partei im Bezirk. Auszug aus dem Messprotokoll von der Einmessug der Richtfunk- strecken von der Endstelle 05S3 am 15.12.1979 Die vollständige Außerbetriebnahme der Netzebene 1 des Schmalband-, richtfunknetzes (Bezirksrichtfunkzentralen) der Partei und ab 1984 der Deutschen Post (Bezirksübertragungsstellen) erfolgte nach Aussage des Leiters ZfSB ab 17.09.1990. Mit gleichem Termin ging die Hauptricht- funkzentrale Stülpe der NVA (ab 1984 Richtfunkübertragungsstelle Stül- pe) und die letzten Sonderobjekte außer Betrieb. Auszug aus dem Schema der Verbindungen der 13A1/ Sorgen- berg Machern Quelle: Rolf Fleischhack Antennenmasten der Richtfunkendstelle 05S3 des Sonderobjektes Ministerium für Nationale Verteidigung 1970 hinter dem Haus 2. Im Vordergrund von rechts Minister Hoffmann, Walter Ulbricht, Paul Verner, Horst Stechbarth, Heinz Keßler während einer Sitzungspause des Nationalen Verteidigungsrates Quelle: Rolf Hesse Endstelle 05S3, be- trieben ab Dez. 1979 aus dem Nachrichten- bunker (nur 1 Mast) mehr : - Wikipedia  - Sachdokumentation   - AG Betriebsgeschichte ROBOTRON Radeberg - Kommentar zum RFN  - Der Turm auf dem Großen Inselsberg   Quelle: Rolf Fleischhack Dispatscher des Richtfunknetzes der NVA